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Ordentlicher Unterbezirksparteitag der SPD Dresden

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UB-ParteitagDie Dresdner Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten haben auf ihrem Parteitag am Samstag einen neuen Vorstand gewählt. Vorsitzender wurde Richard Kaniewski. Der 30-Jährigen hatte im September 2015 das Amt kommissarisch übernommen und wurde mit 89,9 Prozent bestätigt.

Als Stellvertreterinnen kandidierten Dana Frohwieser und Bettina Spies. Mit 83,1 Prozent und 84,7 Prozent sprachen die Mitglieder ihnen ebenfalls das Vertrauen aus. Neuer Schatzmeister ist Matthias Ecke, Mitgliederbeauftragter Stefan Engel, Vincent Drews wurde als Schriftführer gewählt.

Den Vorstand komplettieren als Beisitzer: Marc Dietzschkau, Christopher Jakoby, Michael Krüger, Dr. Peter Lames, Jessika Markert, Jutta Müller, Albrecht Pallas, Janne Rossen, Sandra Schramm, Jenny Sprenger-Seyffarth und Robert Stübner.

„Ich freue mich über das großartige Wahlergebnis und danke den Mitgliedern der Dresdner SPD für das ausgesprochene Vertrauen. Die kommenden zwei Jahre wollen wir darauf verwenden, unser Profil nach außen deutlich zu stärken und die SPD familienfreundlicher zu gestalten. Darüber hinaus wollen wir neue Mitglieder gewinnen und die Frauen in unserer Partei besser fördern. Ich will mich mit 22 Prozent Frauenanteil innerhalb der Dresdner SPD nicht zufriedengeben. Da müssen wir was tun.“, erklärt der neue Vorsitzende bezüglich seiner Wahl und in Hinblick auf die anstehende Vorstandsperiode.

„Die SPD hat sich ein starkes Team gewählt.“, stellt Kaniewski in Bezug auf den neuen Vorstand fest. Viele verschiede aktive Männer und Frauen, länger gediente und neu hinzugekommene, Parteimitglieder in Wahlfunktion und ohne diese sind im Vorstand vertreten. So wurden neben vielen ehrenamtlich Tätigen am Samstag beispielsweise auch Bürgermeister Lames und der Landtagsabgeordnete Pallas in den Parteivorstand gewählt.

Auch die Stadtratskooperation zwischen SPD, DIE LINKE, BÜNDNIS 90/DIE Grünen und den Piraten war am Samstag Thema. Die Genossinnen und Genossen berieten über die neue Kooperationsvereinbarung und über die Fortführung des Stadtratsbündnisses auf dieser inhaltlichen Grundlage. Am Ende votierte die Mitgliedervollversammlung einstimmig dafür.

Darüber hinaus wurden Anträge zu den Themen Integration, Bildung und Stadtentwicklung beschlossen. In Bezug auf die Kommunalwahlen einigten sich die Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten auf ein neues parteiinternes Aufstellungsverfahren. Dieses soll den Rahmen dafür schaffen, dass bei der nächsten Kommunalwahl mehr Frauen für die SPD in den Dresdner Stadtrat einziehen können und die Fraktion inhaltlich noch vielfältiger aufgestellt ist.

Die SPD hat in Dresden rund 800 Mitglieder. Bei der Mitgliedervollversammlung waren am Samstag im Hygienemuseum 150 Parteimitglieder anwesend.