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Gemeinsam für Dresden

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Gemeinsam für Dresden

Dresden hat Potenziale. Über das, was wir in unserer Stadt gut oder schlecht finden, diskutieren wir vielfältig und engagiert. Manche fühlen sich wohl, weil wir eine moderne großstädtische Rolle einnehmen. Andere haben Sorgen und Bedenken und wünschen, dass das Vertraute bewahrt bleibt. Gemeinsam ist uns allen, dass wir hier zuhause sind.
Gemeinsam mit allen Dresdnerinnen und Dresdnern, den Stadträten, Ortsbeiräten und Ortschaftsräten, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtverwaltung, den Bildungseinrichtungen, den Kulturschaffenden, den vielen ehrenamtlich tätigen Vereinen, Verbänden und Initiativen, den Gewerkschaften, Organisationen und anderen Institutionen, den Kirchen und Religionsgemeinschaften aber auch den hier ansässigen kleineren oder größeren Unternehmen, will ich Dresden weiterentwickeln. Gemeinsam werden wir die Potenziale für ein besseres Leben und Arbeiten nutzen.

Gemeinsam für Dresden.

Ich stehe für eine Stadt, die sozial gerecht und bürgernah ist:

  1. Ich will, dass Dresden uns allen gemeinsam Zukunft und Zuhause ist und wir die soziale Spaltung stoppen und schrittweise überwinden. Dresden ist eine gute und lebenswerte Stadt und Heimat für alle, die hier leben: Frauen und Männer, Junge und Alte, Familien und Alleinlebende, Akademiker und Facharbeiter, in Dresden Geborene und Zugezogene.
    Kurze Beine brauchen kurze Wege. Ich will, dass wir gemeinsam wohnortnahe Kita-Plätze für alle Kinder schaffen und die Schulen weiter modernisieren. Städtische Einrichtungen, wie Bibliotheken oder die Volkshochschule, sind wichtig für die Verbesserung der Bildungschancen. Dresden ist eine Bildungs- und Wissenschaftsmetropole mit enormen Potenzialen und Angeboten für alle.
  2. Wohnungen müssen für alle bezahlbar sein. Ich will, dass wir gemeinsam die Stadt ökologisch und nachhaltig weiter entwickeln. Soziale Teilhabe setzt voraus, dass Wohnungen, genau wie der öffentliche Nahverkehr, für alle bezahlbar sind. Klimaschutz, die stärkere Nutzung erneuerbarer Energien aus regionaler Erzeugung, der Ausbau des Radwegenetzes oder auch der Breitbandausbau gehören zu einer nachhaltigen ökologischen Stadtentwicklung.
  3. Zu einem gesunden Leben in einer wachsenden Stadt gehört die Förderung des Sports als Breiten-, Freizeit- und Spitzensport, für Jung und Alt ebenso wie der sorgsame Umgang mit unseren Grün- und Freiflächen. Kleingärten und die unbebauten Elbauen müssen erhalten bleiben.
  4. Dresdnerinnen und Dresdner wollen mitreden. Ich will, dass wir gemeinsam eine politische Kultur voranbringen, in der glaubwürdiger Dialog und echte Beteiligung stattfinden. Dresden soll eine Stadt sein, in der sich Engagement lohnt, weil Mitwirkung von Initiativen, Vereinen und Privatpersonen gewünscht und eingefordert wird. Dresdnerinnen und Dresdner sollen mitentscheiden können, was in ihrer Stadt geschieht: Bei Einwohnerversammlungen, im Stadtteil oder in der Ortschaft und durch die Einführung von Ortschaftsverfassungen in allen Stadtteilen. Ein Bürgerhaushalt wird eingeführt. Sich zielgerichtet und mit Aussicht auf Erfolg für die eigenen Interessen einsetzen zu können, hilft Gräben zu überwinden und sozialen Frieden zu sichern.

Ich stehe für eine Stadt, die tolerant und weltoffen ist.

  1. Willkommen in Dresden. Ich will, dass wir gemeinsam ein Dresden der Toleranz und Weltoffenheit schaffen. Unsere Stadt ist eine traditionsreiche Kultur- und Wissenschaftsstadt. Sie ist auch geprägt von Impulsen und Inspirationen, die Nicht-Dresdner – deutsche wie nicht-deutsche – in die Stadt eingebracht haben. „Willkommen in Dresden“ heißt auch „Willkommen in Sachsen“, für Touristen, Studierende, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Arbeitnehmer und Menschen auf der Flucht. Der Zuzug ist keine Gefahr, sondern ein gewaltiges Potenzial für die weitere Entwicklung unserer Stadt.
  2. Ich will, dass wir Partnerschaften gemeinsam mit unseren Nachbarn mit Leben füllen. Dresden liegt im Herzen Europas, nahe den Grenzen zu Polen und Tschechien. Die Bewerbung Dresdens um den Titel „Kulturhauptstadt Europas 2025“ gibt Menschen und Institutionen die Chance, das gemeinsam zu leben. Die Position Dresdens im Dreiländereck hat das Potenzial, unsere Stadt zu einer großen Metropolregion in Europa zu entwickeln.

Ich stehe für eine Stadt, die modern und wirtschaftsstark ist.

  1. Dresden ist kein Museum. Ich will, dass wir gemeinsam kreativ und sensibel die Stadt weitergestalten. Dresdnerinnen und Dresdner, Architekten, Investoren und Bauherren werden gemeinsam das kulturelle und künstlerische Erbe schützen. Dresden ist aber auch lebendig und modern. Bewahrenswertes und moderne Architektur, Urbanes und grüne Oasen fordern unsere Kreativität und Kompromissbereitschaft. Wirtschaftliche Interessen müssen besser in Übereinstimmung mit den Wünschen der Bürgerinnen und Bürger gebracht werden.
  2. Ich will, dass Stadt und Land gleichberechtigt und gemeinsam den Hochschulen und Forschungseinrichtungen gute Partner sind. Hochschulen und Forschungseinrichtungen garantieren Innovationen für Gesellschaft und Wirtschaft sowie für eine erstrebenswerte Internationalität. Forschung und Lehre, Wissenschaftler und Studierende brauchen gute Arbeits- und Lernbedingungen. Der Wissenschaftsstandort, der zukunftsfähig bleiben will, muss deshalb auch im Stadtgebiet – sozial und ökologisch verträglich – wachsen können. Ein exzellenter Wissenschaftsstandort ermöglicht den Transfer von Wissenschaft in die Wirtschaft. Er beinhaltet das Potenzial, eine Vielzahl von Unternehmungen zu gründen oder anzusiedeln, Arbeitsplätze vor Ort zu sichern und neu zu schaffen.
  3. Ich will, dass wir gemeinsam Gründungen, Ansiedlungen und die bestehenden Betriebe stärker unterstützen und fördern. Dresden ist Standort für viele kleine, mittlere und große Unternehmen und Dienstleister. Einzelhandel, Kreativwirtschaft, Handwerk und Tourismus sind genauso wichtig für die Leistungsfähigkeit und Lebensqualität in unserer Stadt wie weltweit agierende Unternehmen. Dresden braucht verantwortungsbewusste, innovative Unternehmen und gut ausgebildete, fair bezahlte Arbeitnehmer. Eine aktive Wirtschaftsförderung schafft attraktive Rahmenbedingungen und hat das Potenzial, Unternehmen und Fachkräfte in der Stadt zu halten oder hinzuzugewinnen. Da Arbeitsplätze auf diese Weise gesichert bzw. neu geschaffen und das Gewerbesteueraufkommen erhöht werden können, kommt sie im Ergebnis allen Dresdnerinnen und Dresdnern zugute.
  4. Kommune und Freistaat – Miteinander! Ich will, dass Stadt und Land stärker gemeinsam planen und handeln. Das ist unerlässlich für die Entwicklung Dresdens, aber auch für den Freistaat. Viele Kultur- und Wissenschaftseinrichtungen, der Sächsische Landtag und die Ministerien prägen Bild und Ausstrahlung unserer Stadt. Andererseits wirkt die Stadt als Landeshauptstadt direkt auf die Landespolitik. Eine gute Infrastruktur – vom Flughafen über die Bahnanbindung, Verkehrswege und den Hochwasserschutz – ist ein gemeinsames Anliegen von Freistaat und Landeshauptstadt.

Weitere Informationen zu unserer Oberbürgermeisterkandidatin Dr. Eva-Maria Stange findet ihr unter: www.gemeinsam-fuer-dresden.de