Mehr Erzieherinnen und Erzieher braucht das Land!

Wie alle sozialen Berufe so muss auch diese wichtige Arbeit für unsere Kleinsten gesellschaftlich aufgewertet werden. Wir fordern die schrittweise Senkung des realen Betreuungsschlüssels in Krippen auf 1:4, im Kindergarten auf 1:10 und im Hort auf 1:16. Außerdem machen wir uns für eine gebührenfreie Kita für alle Kinder stark. Sächsische Kitas wollen wir zudem zu Eltern-Kind-Zentren ausbauen, um Familien zusätzlich zu unterstützen.

Sabine Friedel

Meine Politik

Im Sächsischen Landtag setze ich mich ein

  • für die schrittweise Verbesserung des Betreuungsschlüssels in den Kinderkrippen und Kindergärten. Weil Kinder Zeit brauchen und nur so frühkindliche Bildung vermittelt werden kann.
  • für die sofortige Einstellung zusätzlicher Lehrerinnen und Lehrer an unseren Schulen. Weil Lehrermangel, Überlastung und Unterrichtsausfall gerade das sächsische Bildungssystem kaputt machen.
  • für ein Ende des Stellenabbaus bei der sächsischen Polizei. Weil wir mehr polizeiliche Prävention und Präsenz brauchen, um Drogenmissbrauch, Beschaffungsdiebstähle und Wirtschaftskriminalität wirkungsvoll zu bekämpfen.
  • für eine vernünftige und auskömmlich finanzierte Sozialpolitik. Weil die Unterbringung von Flüchtlingen, die Betreuung pflegebedürftiger Menschen, die Hilfe für Familien in Problemlagen und die Unterstützung einkommensschwacher Personen staatliche Pflichten zur Wahrung der Menschenwürde sind.

Persönliches

Ich bin vierzig Jahre alt, sehr glücklich verheiratet und komme aus Dresden. Zur Zeit bin ich Politikerin. Vorher habe ich als Angestellte bei der Stadt und an der Universität gearbeitet. Sicher werde ich nicht mein ganzes künftiges Arbeitsleben in der Politik verbringen. Doch solange ich diese Aufgabe habe, will ich etwas verändern: Ich will, dass der Staat ein starker Helfer der Schwachen ist und nicht Erfüllungsgehilfe der Starken. Ich will, dass demokratische Politik die Regeln bestimmt und nicht Geld und Lobbys. Dafür setze ich mich ein – kompromisslos, wenn’s ums Prinzip geht und pragmatisch in den Details.

Kontakt

So erreichen Sie mich:
E-Mail: post@sabine-friedel.de
Telefon:  0178-7492079
Mehr Informationen finden Sie auf meiner Homepage:
www.sabine-friedel.de

Unterrichten ist kein Ehrenamt!

Wir wollen jährlich 500 Lehrerinnen und Lehrer zusätzlich einstellen, damit der Grundbedarf an den Schulen gedeckt werden kann. Wir wollen zudem das Schulnetz stabilisieren und weitere Ausdünnung von Schulstandorten vermeiden. Außerdem soll die Schülerbeförderung beitragsfrei werden. Daneben stehen wir für die Einführung eines sachsenweiten Bildungstickets für Schülerinnen und Schüler sowie Auszubildende, das sie auch über Fahrten zur Schule oder zum Ausbildungsort hinaus nutzen können.

Demokratie für Alle!

Wir wollen ein Informationsfreiheitsgesetz in Sachsen umsetzen, um den Missbrauch privater Daten zu bekämpfen. Wir wollen aber auch die Informationspflichten des Verfassungsschutzes erweitern und gesetzlich verankern und die parlamentarische Kontrolle des Verfassungsschutzes deutlich erweitern
Wir setzen uns für die Abschaffung der Residenzpflicht für Asylbewerberinnen und -bewerber ein. Menschen, die aus ihren Heimatländern fliehen, sollen sich am Zufluchtsort nicht eingesperrt fühlen.
Außerdem muss das Zusammenwirken zwischen Dienstherrn und Beschäftigten im öffentlichen Dienst neu strukturiert werden. Beschäftigte verdienen Respekt.

Prof. Dr. Christoph Meyer

Prof. Dr. Christoph Meyer, Historiker (Autor der Biografie „Herbert Wehner“), verheiratet und Vater eines Pflegesohns, lehrt an der Hochschule Mittweida Bildung und Kultur in der Sozialen Arbeit, war von 1998 bis 2011 Leiter des Herbert- Wehner-Bildungswerks und ist seit 2004 Mitglied des Ortsbeirats Neustadt.
WAS IST DAS BESONDERE AN DRESDEN?

Die Neustadt. Und von da aus: Der Blick auf die Altstadt. Und die Elbe. Wie sie sich schlängelt. Majestätisch. An der Basis. Allen anderen Verkehrsflüssen zum Trotz.

UND WAS IST WICHTIG IN DER DRESDNER STADTPOLITIK?
Seit zehn Jahren versuche ich, über den Ortsbeirat Neustädter Interessen zu vertreten. Ob beim Straßen- und Parkplatzbau, beim Ausbau von Schulen und Kindergartenplätzen, beim Bau von Einkaufszentren: Allzu oft entscheidet der Stadtrat am Ende gegen Neustädter Interessen. Wir brauchen mehr Platz für Kinder, mehr und geräumigere Schulen, wir brauchen mehr Freiraum für buntes Stadtteilleben und mehr Platz für Familien, Fußgänger und Radfahrer. Wir brauchen mehr Angebote für Jugendliche – ein Jugendzentrum, mehr Sozialarbeit. Dafür brauchen wir eine neue Mehrheit im Stadtrat.

WELCHE ‘WEISHEIT’ SOLLTEN SICH MENSCHEN IN DER POLITIK ZU HERZEN NEHMEN?
„Helfen. Und arbeiten und nicht verzweifeln.Und auch die skeptischen Menschen die Erfahrung erleben lassen, dass es mit Ehrlichkeit geht.“
(Herbert Wehner)

 

Sabine Friedel

Die 40jährige Dresdnerin lebt in der Äußeren Neustadt. Als Landtagsabgeordnete kämpft sie mit Hingabe für Rettungsdienst und Feuerwehren. Sie ist Vorsitzende der Dresdner SPD und Stadträtin für die Neustadt.

Was ist das Besondere an Dresden?
Die Stadt wird geliebt, das spürt man überall. Und etwas ganz Besonderes ist natürlich die Dresdner Neustadt, mein Zuhause.

Und was ist wichtig in der Dresdner Stadtpolitik? 
Es muss mehr mit den Leuten entschieden werden und weniger über deren Köpfe hinweg. Und immer wieder rennt die Stadt in Probleme hinein, die lange absehbar und eigentlich lösbar sind – zu wenig Kita-Plätze, zu wenig Schulen, zu wenig Jugendhilfe … Aber andererseits wird oft sinnlos Geld ausgeben, für ein Parkdeck unter der neuen Turnhalle der Dreikönigsschule zum Beispiel. Die zusätzlichen Millionen wären im sozialen Bereich viel besser aufgehoben. Überhaupt muss Dresden endlich mehr unternehmen, um soziale Ungerechtigkeiten zu beseitigen.

Welche ‘Weisheit’ sollten sich Menschen in der Politik zu Herzen nehmen?
Gleich zwei. Zum einen den Kästner-Klassiker: Es gibt nichts Gutes, außer: Man tut es. Und zum anderen, dass es in der Politik keine Naturgesetze gibt. Die Dinge sind veränderbar – wenn man es denn will.

Freiräume für Kreativwirtschaft in der Neustadt erhalten

Die Neustadt zeichnet sich durch eine lebendige Kreativwirtschaft aus. Flächen wie das DREWAG-Areal auf der Lößnitzstraße oder der Freiraum Elbtal bieten Platz für KünstlerInnen, HandwerkerInnen und Kreative und tragen zur Vielfalt der Neustadt bei. Diese Gebiete werden aber von Bauprojekten bedroht. Wir wollen die Freiräume für die Kreativwirtschaft in der Neustadt erhalten, weil sie den Stadtteil ausmachen und für die ganze Stadt ein Aushängeschild sein können. Deshalb setzen wir uns auch für neue Zwischen- und langfristige Nutzungen von Freiflächen durch die Kreativwirtschaft ein – damit die Neustadt auch in Zukunft kreativ und vielfältig bleibt.

…damit die Neustadt auch den FußgängerInnen gehört.

Für viele FußgängerInnen ist es nicht einfach, in der Neustadt voranzukommen: Autos blockieren Gehwege und Einmündungen und RadfahrerInnen sind gezwungen, sich zwischen PassantInnen hindurch zu schlängeln. Wir setzen uns für die Rechte von FußgängerInnen ein. Wir fordern eine barrierefreie Gestaltung von Gehwegen besonders an Kreuzungen und Einmündungen, damit Familien, Kinder und Menschen mit Behinderung sicher unterwegs sind. Auf den Hauptverkehrsstraßen dürfen Fußwege nicht verdrängt werden. Durch die Trennung von Rad- und Fußwegen und den Ausbau von Gehwegen, Mittelinseln und Fußgängerüberwegen wird es FußgängerInnen ermöglicht, sich problemloser in der Neustadt zu bewegen – damit die Neustadt auch den FußgängerInnen gehört.

 

Für ausreichend bezahlbaren Wohnraum in der Neustadt

 

Die Neustadt wächst. Viele Menschen wollen hier leben und die Neustadt lebt von der Vielfalt der Menschen im Viertel. Die in den letzten Jahren stetig steigenden Mieten hindern aber viele Menschen daran, Teil des Viertels zu werden. Wir wollen, dass mehr bezahlbarer Wohnraum in der Neustadt entsteht. Deshalb setzen wir uns dafür ein, dass Flächen vorrangig für den Bau von Mietwohnungen genutzt werden und dass die Stadt auch in der Neustadt sozialen Wohnraum anbietet. Aber auch Bauherrengemeinschaften bereichern unser Stadtviertel, da dadurch Investorenarchitektur verhindert wird – damit nicht das Einkommen bestimmt, wer in der Neustadt leben kann.

Alkoholverkaufsverbot an Wochenenden nach 22 Uhr abschaffen

Vor allem an warmen Abenden verbringen viele Menschen in der Neustadt ihre Zeit gern z. B. im Alaunpark oder an der Ecke Louisen-/Görlitzer Straße. Beschränkt werden sie dabei häufig durch das existierende Alkoholverkaufsverbot an Freitag- und Samstagabenden ab 22 Uhr. Wir wollen diese Regelung abschaffen. Die Spätshops in der Äußeren Neustadt leben gerade von der Zeit nach Ladenschluss und sollten da auch ihre gesamte Angebotspalette verkaufen können – damit in der Äußeren Neustadt auch nach 22 Uhr noch ein Bier gekauft werden kann.

Die lebendige Einzelhandelsstruktur in der Neustadt erhalten!

Die Neustadt ist auch ein Einkaufsviertel. Viele Einzelhändler tragen mit ihren Läden zur Vielfalt des Viertels bei. Das wollen wir erhalten. Große Einkaufszentren bedrohen die gewachsene und lebendige Einzelhandelsstruktur im Viertel. Deswegen haben wir uns von Anfang an gegen Konsumtempel wie Globus oder Kaufland im Viertel eingesetzt. Einzig die Ansiedlung von Edeka im DVB-Hochhaus mit dem Einzug der Stadtteilbibliothek haben wir befürwortet, weil das wiederbelebte Gelände am Albertplatz die Neustadt aufwertet. Weitere Einkaufszentren in der Neustadt wollen wir verhindern – damit der vielfältige Einzelhandel als Teil der Identität der Neustadt erhalten bleibt.

Für ein gutes Miteinander – ohne law & order!

Die ausgeprägte Ausgehkultur in der Neustadt zeigt sich nicht nur in gut besuchten Kneipen, sondern gerade im Sommer auch in Straßen, Plätzen und Parks. Dies stellt eine Bereicherung für unser Stadtleben dar, auf die sich die Stadt jedoch einstellen muss. Wir halten  Kameraüberwachung und Alkoholverkaufsverbote für den falschen Weg und empfinden es als unnötige Kriminalisierung. Vor allem an Wochenenden fehlen an vielen Orten auch ausreichend Mülleimer. Neben der zusätzlichen Aufstellung von kleineren Mülleimern und ausreichend großen Recyclingcontainern streben wir an, größere mobile Container einzuführen, die bedarfsgerecht aufgestellt werden können und häufiger geleert werden. Außerdem unterstützen wir das Projekt “Nette Toilette”, bei dem KneipenbesitzerInnen ihre Toiletten kostenfrei auch für Nichtgäste öffnen und dafür von der Stadt einen kleinen Zuschuss erhalten – damit die Neustadt ein attraktives Ausgeh-Viertel bleibt.

Kinder und Jugendliche brauchen Freiraum zur Entfaltung

Die Neustadt ist das jüngste Viertel Dresdens. Junge Menschen brauchen Raum in dem sie sich entfalten, ihren Interessen nachgehen und sich ausleben können. Dafür fehlen Bolzplätze, Freiräume und Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung mit pädagogischer Betreuung. Heutige und zukünftige Kinder sollen im Viertel bleiben können, auch wenn sie älter werden. Sie müssen Angebote für ihre Freizeitgestaltung bekommen. Deshalb fordern wir ein Jugend- und Freizeitzentrum in der Neustadt mit pädagogischer Betreuung und ausreichend Freiraum zur Entfaltung für junge Menschen – damit die Neustadt auch den Jugendlichen gehört.

Für gute und ausreichende Kita- und Grundschulplätze in der Neustadt.

Dresden ist Geburtenhauptstadt in Deutschland und die Neustadt das am stärksten wachsende Viertel in Dresden. Doch der Ausbau an Kitaplätzen kommt nur schleppend voran, die Zahl der Grundschulplätze stagniert im Viertel und genauso brauchen wir zukünftig mehr Plätze in weiterführenden Schulen. Die Folge: Wartelisten für Kitas werden immer länger, genauso wie die Schulwege für die Kleinen. Die Neustadt braucht ausreichend Kita- und Grundschulplätze mit guter pädagogischer Betreuung und Bildung für die wachsende Zahl von Kindern. Wir setzen uns für die Schaffung von mehr Kitaplätzen mit einem guten Betreuungsschlüssel in der Neustadt ein, fordern den zügigen Bau einer neuen Grundschule im Viertel und die flächendeckende Schaffung von Ganztagsangeboten an weiterführenden Schulen – damit die Neustadt auch den Kindern gehört.

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