ZUKUNFTSWERKSTATT: Äußere Neustadt

Tempo 10 auf der Alaunstraße? Ein Fahrradweg zum goldenen Reiter? Eine bessere Busanbindung des Jä­ger­parks? Neue Spielplätze im Hecht? Verkehrsberuhigung im Preußischen Viertel?

Unser Stadtteil ist im Wandel. Egal ob neue Mülltonnen, Straßenrenovierung oder Verkehrsplanung; wir stel­len uns die Frage, wie wir in Zukunft gemeinsam in der Neustadt leben wollen.

Dazu wollen wir gemeinsam mit den Menschen im Quartier Ideen entwickeln, wie unser Zusammenleben in der Neustadt gestaltet werden kann. Den BewohnerInnen sollen nicht mehr fertige Konzepte von „oben“ oh­ne Mitsprachemöglichkeit vorgesetzt werden.

In der Zukunftswerkstatt „Quo Va Kiez“ möchten wir wissen, wo im Stadtteil der Schuh drückt, der Gully klappert, eine Sitzbank fehlt oder wie die verbleibenden Freiräume gestaltet werden sollen.

Dabei werden in fünf offenen Workshops in der Inneren und Äußeren Neustadt, im Hechtviertel, im Jägerpark und im Preußischen Viertel Ihre Ideen, Wünsche oder Probleme gesammelt und diskutiert.

Wir laden alle dazu ein, ihre Anregungen von der zukünftigen Stadtentwicklung einzubringen. Die Ergebnisse der Zukunftswerkstatt werden in die Arbeit der SPD Stadt- und Ortsbeiräte einfließen.

 

ZUKUNFTSWERKSTATT: Äußere Neustadt

12. Oktober, 19:00 Uhr

Herbert-Wehner-Bildungswerk

(Kamenzer Straße 12)

 

Unsere Grundwerte sind nicht verhandelbar!

Keinen Asylkompromiss 2.0

Jeden Tag müssen wir von Toten an den EU-Außengrenzen lesen. Jeden Tag stehen wir neuen Rechtfertigungen dafür gegenüber. ‚… die Flüchtlingswelle einzudämmen, sie zeitweise zu stoppen, um die Einreise von Asylsuchenden nach Deutschland zu verhindern.‘ Sätze wie diese sind es, die uns kopfschüttelnd zurücklassen. Es werden täglich neue Tabus gebrochen, angefangen bei der Einschränkung der Versorgung mittels Wertgutscheinen, über die Aufnahme von Grenzkontrollen bis zur Diskussion über die Einschränkung des Grundrechts auf Asyl durch eine Änderung des Grundgesetzes. Mit Fassungslosigkeit müssen wir dabei feststellen, dass der sozialdemokratische Teil der Bundesregierung, Sozialdemokrat_innen in Mandaten, nicht dagegen aufbegehren, sondern sich vielmehr an der Suche nach weiteren Hürden für ankommende Asylsuchende beteiligen.Wir Sozialdemokrat_innen aus der Dresdner Neustadt weigern uns, die aktuelle Richtung dieses Diskurses mitzutragen.

Die Europäische Idee verteidigen 

Sozialdemokrat_innen haben gekämpft für ein freies Europa, ein Europa ohne Grenzen, ein Europa der Hoffnung, der Solidarität. Die europäische Idee, die offenen Grenzen, die Reisefreiheit, werden wieder eingeschränkt. Die europäische Idee wird geopfert, um Druck auszuüben. Das kann nicht unsere Antwort sein, so groß die Herausforderungen auch sind. Grenzkontrollen sind kein Mittel der politischen Auseinandersetzung. Sie sind eine Kapitulation vor rechtspopulistischen Kräften in der Republik, die seit Monaten hetzen und Flüchtlinge als Bedrohung begreifen. Hier müssen wir gegenhalten! Neue Grenzen führen nicht dazu, dass weniger Menschen fliehen. Sie führen nicht zu mehr Rechtsstaatlichkeit und Sicherheit. Sie führen zu Nationalismus, bedrohen die Grundfesten unserer Idee von Europa, führen in letzter Konsequenz zu mehr Toten an den Mauern Europas.

Das Recht auf Asyl verteidigen

Uns Sozialdemokrat_innen einten bisher rote Linien, die nicht überschritten werden konnten. Klare Grenzen unseres moralischen und politischen Handelns. Das Grundrecht auf Asyl war einer dieser Punkte. Unverhandelbar, weil zutiefst sozialdemokratisch. Wir sollten es sein, die Kurs halten – ob in Koalitionsverhandlungen oder Kabinettssitzungen. Wer das Grundrecht auf Asyl einschränkt, schränkt sich und unsere Grundwerte ein. Das können wir nicht zulassen. Die Diskussion über neue sichere Herkunftsstaaten ist keine Lösungsstrategie, sie ist Teil des Problems. Staaten, in denen keine Wahrung der Menschenrechte gewährleistet ist, als neue sichere Herkunftsstaaten ins Gespräch zu bringen ist zynisch. Die Zuwanderung begrenzen zu wollen ist naiv, kurzsichtig und verschweigt die Konsequenzen.

Sozialdemokratische Grundwerte sind nicht verhandelbar 

Wir fordern unseren Parteivorstand, unsere Kabinettsmitglieder und Mandatsträger_innen auf, sich klar und deutlich zu unserer Idee von einem offenen Europa und dem Asyl als Menschenrecht zu bekennen, Haltung zu zeigen und dem Koalitionspartner deutlich zu machen, was mit uns nicht geht. Unsere Antwort auf die Fragen der Zeit kann nur mehr Menschlichkeit, mehr Weltoffenheit und mehr Europa sein. Wir fordern den Parteivorstand und unsere Minister_innen auf, sich klar gegen eine weitere Verwässerung des Asylrechts zu wehren und von neuen Grenzkontrollen zu distanzieren. Klare Grenzen werden sozialdemokratischem Handeln einzig und allein von unseren Grundwerten gesetzt. Diese Grundwerte werden auf Parteitagen verhandelt und nicht auf Kabinettssitzungen der Bundesregierung zur Disposition gestellt. Wir erwarten von den Vertreter_innen der SPD in der Regierung und den Mandatsträger_innen, dass sie ihr politisches Handeln an den Grundsätzen unserer Partei ausrichten und nicht kritiklos den Manövern des Koalitionspartners folgen.

Es geht gegen jedes sozialdemokratische Verständnis innerparteilicher Demokratie, dass SPD-Kabinettsmitglieder auf Bundes- oder auch Landesebene Grundwerte unserer Partei öffentlich zur Disposition stellen und sich danach jegliche aus der Partei kommende Kritik oder gar Diskussion verbieten. Wir als SPD-Neustadt verlangen von unseren Kabinettsmitgliedern und Mandatsträgern die verstärkte Rückkopplung mit der Parteibasis. Einigkeit kann nicht von oben bestimmt werden, sondern muss innerparteilich ausgehandelt werden!

Unterzeichnen:

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Unterzeichner_Innen

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Gemeinsam für Dresden

 

Gemeinsam für Dresden

Dresden hat Potenziale. Über das, was wir in unserer Stadt gut oder schlecht finden, diskutieren wir vielfältig und engagiert. Manche fühlen sich wohl, weil wir eine moderne großstädtische Rolle einnehmen. Andere haben Sorgen und Bedenken und wünschen, dass das Vertraute bewahrt bleibt. Gemeinsam ist uns allen, dass wir hier zuhause sind.
Gemeinsam mit allen Dresdnerinnen und Dresdnern, den Stadträten, Ortsbeiräten und Ortschaftsräten, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtverwaltung, den Bildungseinrichtungen, den Kulturschaffenden, den vielen ehrenamtlich tätigen Vereinen, Verbänden und Initiativen, den Gewerkschaften, Organisationen und anderen Institutionen, den Kirchen und Religionsgemeinschaften aber auch den hier ansässigen kleineren oder größeren Unternehmen, will ich Dresden weiterentwickeln. Gemeinsam werden wir die Potenziale für ein besseres Leben und Arbeiten nutzen.

Gemeinsam für Dresden.

Ich stehe für eine Stadt, die sozial gerecht und bürgernah ist:

  1. Ich will, dass Dresden uns allen gemeinsam Zukunft und Zuhause ist und wir die soziale Spaltung stoppen und schrittweise überwinden. Dresden ist eine gute und lebenswerte Stadt und Heimat für alle, die hier leben: Frauen und Männer, Junge und Alte, Familien und Alleinlebende, Akademiker und Facharbeiter, in Dresden Geborene und Zugezogene.
    Kurze Beine brauchen kurze Wege. Ich will, dass wir gemeinsam wohnortnahe Kita-Plätze für alle Kinder schaffen und die Schulen weiter modernisieren. Städtische Einrichtungen, wie Bibliotheken oder die Volkshochschule, sind wichtig für die Verbesserung der Bildungschancen. Dresden ist eine Bildungs- und Wissenschaftsmetropole mit enormen Potenzialen und Angeboten für alle.
  2. Wohnungen müssen für alle bezahlbar sein. Ich will, dass wir gemeinsam die Stadt ökologisch und nachhaltig weiter entwickeln. Soziale Teilhabe setzt voraus, dass Wohnungen, genau wie der öffentliche Nahverkehr, für alle bezahlbar sind. Klimaschutz, die stärkere Nutzung erneuerbarer Energien aus regionaler Erzeugung, der Ausbau des Radwegenetzes oder auch der Breitbandausbau gehören zu einer nachhaltigen ökologischen Stadtentwicklung.
  3. Zu einem gesunden Leben in einer wachsenden Stadt gehört die Förderung des Sports als Breiten-, Freizeit- und Spitzensport, für Jung und Alt ebenso wie der sorgsame Umgang mit unseren Grün- und Freiflächen. Kleingärten und die unbebauten Elbauen müssen erhalten bleiben.
  4. Dresdnerinnen und Dresdner wollen mitreden. Ich will, dass wir gemeinsam eine politische Kultur voranbringen, in der glaubwürdiger Dialog und echte Beteiligung stattfinden. Dresden soll eine Stadt sein, in der sich Engagement lohnt, weil Mitwirkung von Initiativen, Vereinen und Privatpersonen gewünscht und eingefordert wird. Dresdnerinnen und Dresdner sollen mitentscheiden können, was in ihrer Stadt geschieht: Bei Einwohnerversammlungen, im Stadtteil oder in der Ortschaft und durch die Einführung von Ortschaftsverfassungen in allen Stadtteilen. Ein Bürgerhaushalt wird eingeführt. Sich zielgerichtet und mit Aussicht auf Erfolg für die eigenen Interessen einsetzen zu können, hilft Gräben zu überwinden und sozialen Frieden zu sichern.

Ich stehe für eine Stadt, die tolerant und weltoffen ist.

  1. Willkommen in Dresden. Ich will, dass wir gemeinsam ein Dresden der Toleranz und Weltoffenheit schaffen. Unsere Stadt ist eine traditionsreiche Kultur- und Wissenschaftsstadt. Sie ist auch geprägt von Impulsen und Inspirationen, die Nicht-Dresdner – deutsche wie nicht-deutsche – in die Stadt eingebracht haben. „Willkommen in Dresden“ heißt auch „Willkommen in Sachsen“, für Touristen, Studierende, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Arbeitnehmer und Menschen auf der Flucht. Der Zuzug ist keine Gefahr, sondern ein gewaltiges Potenzial für die weitere Entwicklung unserer Stadt.
  2. Ich will, dass wir Partnerschaften gemeinsam mit unseren Nachbarn mit Leben füllen. Dresden liegt im Herzen Europas, nahe den Grenzen zu Polen und Tschechien. Die Bewerbung Dresdens um den Titel „Kulturhauptstadt Europas 2025“ gibt Menschen und Institutionen die Chance, das gemeinsam zu leben. Die Position Dresdens im Dreiländereck hat das Potenzial, unsere Stadt zu einer großen Metropolregion in Europa zu entwickeln.

Ich stehe für eine Stadt, die modern und wirtschaftsstark ist.

  1. Dresden ist kein Museum. Ich will, dass wir gemeinsam kreativ und sensibel die Stadt weitergestalten. Dresdnerinnen und Dresdner, Architekten, Investoren und Bauherren werden gemeinsam das kulturelle und künstlerische Erbe schützen. Dresden ist aber auch lebendig und modern. Bewahrenswertes und moderne Architektur, Urbanes und grüne Oasen fordern unsere Kreativität und Kompromissbereitschaft. Wirtschaftliche Interessen müssen besser in Übereinstimmung mit den Wünschen der Bürgerinnen und Bürger gebracht werden.
  2. Ich will, dass Stadt und Land gleichberechtigt und gemeinsam den Hochschulen und Forschungseinrichtungen gute Partner sind. Hochschulen und Forschungseinrichtungen garantieren Innovationen für Gesellschaft und Wirtschaft sowie für eine erstrebenswerte Internationalität. Forschung und Lehre, Wissenschaftler und Studierende brauchen gute Arbeits- und Lernbedingungen. Der Wissenschaftsstandort, der zukunftsfähig bleiben will, muss deshalb auch im Stadtgebiet – sozial und ökologisch verträglich – wachsen können. Ein exzellenter Wissenschaftsstandort ermöglicht den Transfer von Wissenschaft in die Wirtschaft. Er beinhaltet das Potenzial, eine Vielzahl von Unternehmungen zu gründen oder anzusiedeln, Arbeitsplätze vor Ort zu sichern und neu zu schaffen.
  3. Ich will, dass wir gemeinsam Gründungen, Ansiedlungen und die bestehenden Betriebe stärker unterstützen und fördern. Dresden ist Standort für viele kleine, mittlere und große Unternehmen und Dienstleister. Einzelhandel, Kreativwirtschaft, Handwerk und Tourismus sind genauso wichtig für die Leistungsfähigkeit und Lebensqualität in unserer Stadt wie weltweit agierende Unternehmen. Dresden braucht verantwortungsbewusste, innovative Unternehmen und gut ausgebildete, fair bezahlte Arbeitnehmer. Eine aktive Wirtschaftsförderung schafft attraktive Rahmenbedingungen und hat das Potenzial, Unternehmen und Fachkräfte in der Stadt zu halten oder hinzuzugewinnen. Da Arbeitsplätze auf diese Weise gesichert bzw. neu geschaffen und das Gewerbesteueraufkommen erhöht werden können, kommt sie im Ergebnis allen Dresdnerinnen und Dresdnern zugute.
  4. Kommune und Freistaat – Miteinander! Ich will, dass Stadt und Land stärker gemeinsam planen und handeln. Das ist unerlässlich für die Entwicklung Dresdens, aber auch für den Freistaat. Viele Kultur- und Wissenschaftseinrichtungen, der Sächsische Landtag und die Ministerien prägen Bild und Ausstrahlung unserer Stadt. Andererseits wirkt die Stadt als Landeshauptstadt direkt auf die Landespolitik. Eine gute Infrastruktur – vom Flughafen über die Bahnanbindung, Verkehrswege und den Hochwasserschutz – ist ein gemeinsames Anliegen von Freistaat und Landeshauptstadt.

Weitere Informationen zu unserer Oberbürgermeisterkandidatin Dr. Eva-Maria Stange findet ihr unter: www.gemeinsam-fuer-dresden.de

Globus gehört nicht in die Neustadt!

Zu den Gerüchten über einen möglichen Alternativstandort für einen Globus-Einkaufsmarkt an der Stauffenbergallee erklärt Vincent Drews, Vorsitzender der Neustadt-SPD und Stadtrat: „Globus gehört nicht in die Neustadt. Das Viertel ist geprägt von einer funktionierenden Einzelhandelsstruktur, die dieses Viertel ausmacht. Diese Situation gilt es zu erhalten und nicht durch einen weiteren Großmarkt zu gefährden. Spätestens mit dem Edeka im DVB-Hochhaus am Albertplatz hat die Neustadt ausreichend Einkaufsmöglichkeiten.

Darüber hinaus bedeutet ein weiterer großflächiger Einzelhandel auch immer mehr Autoverkehr. Und das in einem Stadtteil, der bereits massiv durch Feinstaub und Lärm belastet wird. Ein Globus-Markt an der Stauffenbergallee hätte dieselben negativen Auswirkungen wie der Standort am Alten Leipziger Bahnhof. Deswegen sprechen auch dieselben Gründe gegen den möglichen Alternativstandort und daher lehnt die Neustadt-SPD die Idee grundsätzlich ab.“

Dreirad vor Zweirad vor Vierrad!

Dreirad vor Zweirad vor Vierrad! Wir lehnen die Sanierung der Königsbrücker Str. als „Stadtautobahn“ ab. Wir fordern stattdessen eine landesweit vorrangige Finanzierung des ÖPNV. Wir wollen die Einführung eines Mobilitätstickets für einkommens- und vermögensschwache Menschen vorantreiben. Den Anteil des Radverkehrs wollen wir durch ein sachsenweit einheitliches Radverkehrsnetz bis 2025 auf 20 Prozent erhöhen.

Wohnen ist kein Luxus!

Wir wollen die bundesgesetzliche Mietpreisbremse in sächsischem Landesrecht verwirklichen. Zusätzlich brauchen wir in Sachsen flexible, verlässliche und zweckgebundene soziale Wohnraumförderprogramme. Mit dem bestehenden Programm „Altersgerecht Umbauen“ wollen wir dauerhaft zinsverbilligte Kredite für die Finanzierung des barrierefreien Umbaus von Bestands-Wohnraums ermöglichen.

Harald Baumann-Hasske

Meine Politik

Als Kandidat aus Dresden kenne ich die Stärken und Schwächen unserer Stadt. Wohnraum muss preiswert sein, Kinder brauchen Toleranz und Erziehung, der Rechtsweg muss für alle offen und bezahlbar bleiben. Als Rechtsanwalt kämpfe ich für gerechten Ausgleich. Seit mehr als 25 Jahren wende ich Gesetze an – jetzt will ich für Sie Gesetze schaffen. Neben Beruf, Familie und Politik kümmere ich mich besonders um Kultur und Sport. Bei den Dresdner Musikfestspielen und beim ESCD mit den Dresdner Eislöwen trage ich Verantwortung. Dabei liegt mir die Förderung des Nachwuchses besonders am Herzen.

Bei der Wahl am 31. August geht es um eine Richtungsentscheidung.

Mit Ihrer Zweitstimme für die SPD entscheiden Sie darüber, ob unser Land in Zukunft in die Bildung unserer Kinder investiert, ob die soziale Balance gesichert wird und ob wir in Sicherheit leben können. Wir wollen, dass Sachsen Lehrer einstellt, dass Arbeitsplätze geschaffen werden und dass die Polizei genug Personal hat, um sichtbar präsent zu sein. Wir stehen für Datensicherheit, Verbraucherschutz und die Stärkung der Freiheitsrechte.

Persönliches

Seit 24 Jahren lebe und arbeite ich in Dresden. Hier ist meine Familie inzwischen fest verwurzelt. Ich habe mich als Rechtsanwalt selbständig gemacht und politisch engagiert. So habe ich Erfahrungen gesammelt und bin Vorsitzender der Sozialdemokratischen Juristen geworden, deutschland- und europaweit. Geboren bin ich in Luxemburg, aufgewachsen in Köln, es folgten Studium und Ausbildung in Bonn, Hamburg und Bogotá/Kolumbien. Angefangen habe ich als Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bundestag, bevor ich als Rechtsanwalt nach Dresden kam. Ich bin seit 28 Jahren glücklich verheiratet und habe eine erwachsene, verheiratete Tochter.

Kontakt

So erreichen Sie mich:
E-Mail: baumann-hasske@web.de
Mehr Informationen finden Sie auf meiner Homepage:
www.baumannhasske.de

Foto: Götz Schleser

Daseinsvorsorge ist öffentliche Aufgabe!

Wir wollen leistungsfähige Krankenhäuser durch ausreichende Investitionsmittel des Landes erhalten und damit weitere Privatisierungen unnötig machen. Außerdem wollen wir die Gründung von ambulanten Medizinischen Versorgungszentren in kommunaler Trägerschaft unterstützen. Wir werden die Beschäftigungssituation im Bereich der Pflege verbessern und uns für einen allgemeinverbindlichen Tarifvertrag für Gesundheits-und Pflegeberufe einsetzen.

Mehr Erzieherinnen und Erzieher braucht das Land!

Wie alle sozialen Berufe so muss auch diese wichtige Arbeit für unsere Kleinsten gesellschaftlich aufgewertet werden. Wir fordern die schrittweise Senkung des realen Betreuungsschlüssels in Krippen auf 1:4, im Kindergarten auf 1:10 und im Hort auf 1:16. Außerdem machen wir uns für eine gebührenfreie Kita für alle Kinder stark. Sächsische Kitas wollen wir zudem zu Eltern-Kind-Zentren ausbauen, um Familien zusätzlich zu unterstützen.

Sabine Friedel

Meine Politik

Im Sächsischen Landtag setze ich mich ein

  • für die schrittweise Verbesserung des Betreuungsschlüssels in den Kinderkrippen und Kindergärten. Weil Kinder Zeit brauchen und nur so frühkindliche Bildung vermittelt werden kann.
  • für die sofortige Einstellung zusätzlicher Lehrerinnen und Lehrer an unseren Schulen. Weil Lehrermangel, Überlastung und Unterrichtsausfall gerade das sächsische Bildungssystem kaputt machen.
  • für ein Ende des Stellenabbaus bei der sächsischen Polizei. Weil wir mehr polizeiliche Prävention und Präsenz brauchen, um Drogenmissbrauch, Beschaffungsdiebstähle und Wirtschaftskriminalität wirkungsvoll zu bekämpfen.
  • für eine vernünftige und auskömmlich finanzierte Sozialpolitik. Weil die Unterbringung von Flüchtlingen, die Betreuung pflegebedürftiger Menschen, die Hilfe für Familien in Problemlagen und die Unterstützung einkommensschwacher Personen staatliche Pflichten zur Wahrung der Menschenwürde sind.

Persönliches

Ich bin vierzig Jahre alt, sehr glücklich verheiratet und komme aus Dresden. Zur Zeit bin ich Politikerin. Vorher habe ich als Angestellte bei der Stadt und an der Universität gearbeitet. Sicher werde ich nicht mein ganzes künftiges Arbeitsleben in der Politik verbringen. Doch solange ich diese Aufgabe habe, will ich etwas verändern: Ich will, dass der Staat ein starker Helfer der Schwachen ist und nicht Erfüllungsgehilfe der Starken. Ich will, dass demokratische Politik die Regeln bestimmt und nicht Geld und Lobbys. Dafür setze ich mich ein – kompromisslos, wenn’s ums Prinzip geht und pragmatisch in den Details.

Kontakt

So erreichen Sie mich:
E-Mail: post@sabine-friedel.de
Telefon:  0178-7492079
Mehr Informationen finden Sie auf meiner Homepage:
www.sabine-friedel.de

Unterrichten ist kein Ehrenamt!

Wir wollen jährlich 500 Lehrerinnen und Lehrer zusätzlich einstellen, damit der Grundbedarf an den Schulen gedeckt werden kann. Wir wollen zudem das Schulnetz stabilisieren und weitere Ausdünnung von Schulstandorten vermeiden. Außerdem soll die Schülerbeförderung beitragsfrei werden. Daneben stehen wir für die Einführung eines sachsenweiten Bildungstickets für Schülerinnen und Schüler sowie Auszubildende, das sie auch über Fahrten zur Schule oder zum Ausbildungsort hinaus nutzen können.

Demokratie für Alle!

Wir wollen ein Informationsfreiheitsgesetz in Sachsen umsetzen, um den Missbrauch privater Daten zu bekämpfen. Wir wollen aber auch die Informationspflichten des Verfassungsschutzes erweitern und gesetzlich verankern und die parlamentarische Kontrolle des Verfassungsschutzes deutlich erweitern
Wir setzen uns für die Abschaffung der Residenzpflicht für Asylbewerberinnen und -bewerber ein. Menschen, die aus ihren Heimatländern fliehen, sollen sich am Zufluchtsort nicht eingesperrt fühlen.
Außerdem muss das Zusammenwirken zwischen Dienstherrn und Beschäftigten im öffentlichen Dienst neu strukturiert werden. Beschäftigte verdienen Respekt.

Prof. Dr. Christoph Meyer

Prof. Dr. Christoph Meyer, Historiker (Autor der Biografie „Herbert Wehner“), verheiratet und Vater eines Pflegesohns, lehrt an der Hochschule Mittweida Bildung und Kultur in der Sozialen Arbeit, war von 1998 bis 2011 Leiter des Herbert- Wehner-Bildungswerks und ist seit 2004 Mitglied des Ortsbeirats Neustadt.
WAS IST DAS BESONDERE AN DRESDEN?

Die Neustadt. Und von da aus: Der Blick auf die Altstadt. Und die Elbe. Wie sie sich schlängelt. Majestätisch. An der Basis. Allen anderen Verkehrsflüssen zum Trotz.

UND WAS IST WICHTIG IN DER DRESDNER STADTPOLITIK?
Seit zehn Jahren versuche ich, über den Ortsbeirat Neustädter Interessen zu vertreten. Ob beim Straßen- und Parkplatzbau, beim Ausbau von Schulen und Kindergartenplätzen, beim Bau von Einkaufszentren: Allzu oft entscheidet der Stadtrat am Ende gegen Neustädter Interessen. Wir brauchen mehr Platz für Kinder, mehr und geräumigere Schulen, wir brauchen mehr Freiraum für buntes Stadtteilleben und mehr Platz für Familien, Fußgänger und Radfahrer. Wir brauchen mehr Angebote für Jugendliche – ein Jugendzentrum, mehr Sozialarbeit. Dafür brauchen wir eine neue Mehrheit im Stadtrat.

WELCHE ‘WEISHEIT’ SOLLTEN SICH MENSCHEN IN DER POLITIK ZU HERZEN NEHMEN?
„Helfen. Und arbeiten und nicht verzweifeln.Und auch die skeptischen Menschen die Erfahrung erleben lassen, dass es mit Ehrlichkeit geht.“
(Herbert Wehner)

 

Sabine Friedel

Die 40jährige Dresdnerin lebt in der Äußeren Neustadt. Als Landtagsabgeordnete kämpft sie mit Hingabe für Rettungsdienst und Feuerwehren. Sie ist Vorsitzende der Dresdner SPD und Stadträtin für die Neustadt.

Was ist das Besondere an Dresden?
Die Stadt wird geliebt, das spürt man überall. Und etwas ganz Besonderes ist natürlich die Dresdner Neustadt, mein Zuhause.

Und was ist wichtig in der Dresdner Stadtpolitik? 
Es muss mehr mit den Leuten entschieden werden und weniger über deren Köpfe hinweg. Und immer wieder rennt die Stadt in Probleme hinein, die lange absehbar und eigentlich lösbar sind – zu wenig Kita-Plätze, zu wenig Schulen, zu wenig Jugendhilfe … Aber andererseits wird oft sinnlos Geld ausgeben, für ein Parkdeck unter der neuen Turnhalle der Dreikönigsschule zum Beispiel. Die zusätzlichen Millionen wären im sozialen Bereich viel besser aufgehoben. Überhaupt muss Dresden endlich mehr unternehmen, um soziale Ungerechtigkeiten zu beseitigen.

Welche ‘Weisheit’ sollten sich Menschen in der Politik zu Herzen nehmen?
Gleich zwei. Zum einen den Kästner-Klassiker: Es gibt nichts Gutes, außer: Man tut es. Und zum anderen, dass es in der Politik keine Naturgesetze gibt. Die Dinge sind veränderbar – wenn man es denn will.

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